Prädikat unbequem
26. Januar 2012
laforet grand bazar
Diese Mode fällt auf: Für einen Sonderverkauf in Tokyo steckten die Werber ihre Models in Kleider aus Papier und Pappe. Das erinnert stark an die bizarren Kostüme, in die sich Grace Jones in den 1980er Jahren zwängte. Bilder der Papp-Mode gibt es bei Designboom.
Lebensechte Zwergohreule
20. Januar 2012
Johan Scherft, der sich auf die Konstruktion von Vogelmodellen spezialisiert hat, bietet jetzt eine sehr natürlich wirkende Zwergohreule zum Basteln an. Anders als seine ersten beiden Bausätze, das Sommergoldhähnchen und den Eisvogel, gibt es den neuen Bausatz allerdings nicht als Gratis-Download.
Die dreiseitige Vorlage zum Ausdruck sowie eine zweiseitige Bauanleitung kosten 5 Euro und können per Mail über die Webseite des niederländischen Künstlers bestellt und via Paypal bezahlt werden.
Papertoy-Magazin “II LOVE” 9 erschienen
26. November 2011

Titelseite II LOVE #9
Der Künstler Marko Zubak hat Ausgabe Nr.9 seines PDF-Magazins “II LOVE” veröffentlicht. Es kann unter Yebomaycu.com kostenlos heruntergeladen werden.
In drei Interviews werden die Künstler Matt Hawkins, Josh Buczynski und Adam Lawrence mit ihren Arbeiten vorgestellt. Dazu gibt es jeweils einen Papertoy-Bogen inklusive. Außerdem wird in einer Fotoreportage vom letzten “NextComic Festival” in Linz berichtet, wo den Papertoys erstmals eine eigene Ausstellung gewidmet war.
Wer das Magazin “II LOVE” noch nicht kennt, sollte sich unbedingt auch die früheren Ausgaben ansehen!
Papertoys: Roboter-Kalender 2012
20. November 2011

In der Flut der Wandkalender 2012 gibt es erfeulicherweise auch einen für Papertoy-Fans. Er heißt “Fold Your Own Robot!” und bietet zwölf sehr schöne einfache Robotermodelle zum Basteln an.
Der Kalender wird im Format 30,5 x 30,5 cm geliefert. Aufgeklappt nimmt er an der Wand 30,5 x 61 cm ein und zeigt für jeden Monat ein Robotermotiv. Die zwölf Modelle werden als Bögen mitgeliefert. Man kann also sofort mit dem Basteln beginnen, ohne den Kalender zerschneiden zu müssen.
Die Einzelteile sind vorgestanzt und lassen sich leicht aus den Bögen herauslösen. Die Sprache ist englisch, die Modelle sind aber einfach zu basteln und erklären sich praktisch selbst. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Papierbastler sucht, sollte diesen Wandkalender in die engere Wahl nehmen!

“Push Paper”: Dreißig Portraits
15. September 2011

Das Material Papier erfreut sich auch in Zeiten der Digitalisierung anhaltend großer Beliebheit. Künstler nutzen es auf vielfältige Weisen, wie der frisch erschienene Sammelband “Push Paper” beweist: In ihm ist vom Scherenschnitt über Pop-Ups, Collagen und Skulpturen bis hin zu abstrakten Installationen nahezu jede künstlerische Technik vertreten, die sich mit dem Werkstoff umsetzen lässt. Die Arbeiten von dreißig Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt stellt der Band vor. Dazu zählen auch die Papertoys von Matt Hawkins und Shin Tanaka sowie Papierautomaten von Rob Ives und Keisuke Saka.
Lebhaftes Papier
14. September 2011

Zur Belebung von Architekturmodellen gibt es jetzt eine Alternative zu Plastikfiguren: Die kleinen Szenen aus Karton der japanischen Firma Terada Mokei. Alle Elemente im Maßstab 1:100 lassen sich aus Bögen herauslösen und mit einfachen Knicken in ihre dreidimensionale Form bringen. Obwohl nur aus schlichtem Karton, lassen die schattenhaften Figuren ein überraschend lebendiges Bild entstehen.
Motive wie ein komplettes Orchester oder der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten deuten an, dass man wohl nicht nur mit Architekten als Käufer rechnet. Leider sind die Bögen mit je 1500 Yen (etwa 14 Euro) nicht ganz billig…
(via Boingboing.net)

Dreidimensionale Grüße
6. September 2011
Wäre Jens Gollnow seinem Studienfach treu geblieben, würde der Objektdesigner heute vielleicht Möbel oder Kunst ab Bau entwerfen. Doch schon während der Ausbildung wurde Gollnow klar, dass seine bevorzugten Werkstoffe Papier und Karton sein würden. Konsequenterweise war seine Diplomarbeit denn auch ein Papiermodell.
Seit seinen ersten 3D-Grußkarten 1993 nimmt Gollnow grundsätzlich alle Aufgaben selbst in die Hand: Er entwirft die Konstruktionen, malt die Motive als Aquarelle und gibt die fertigen Entwürfe dann im eigenen Verlag “Gollnow Paper Creations” heraus. Produziert wird ausschließlich in Deutschland, konfektioniert in der Dortmunder Behindertenwerkstatt Gottessegen.
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