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Nicken statt winken

29. August 2011

Am letzten Wochenende auf der Frankfurter Messe “Tendence” zu sehen: die Paper Bobbleheads. Diese Figuren sind aus Karton vorgestanzt und werden einfach zusammengesteckt.

Eine Miniatur-Solarzelle treibt ihren Mechanismus an, der die Figuren beständig nicken lässt – vergleichbar mit den japanischen Winke-Katzen, deren linker Arm beständig auf und ab wippt. Wen das auf Dauer nervt, der kann in diesem Fall einfach die Zelle abdecken…

Sechs Figuren gibt es bereits, weitere sollen in Kürze folgen, waren zur Messe aber noch nicht lieferbar. Zu kaufen gibt es den Bausatz inklusive Solarzelle für 15 Euro u.a. bei walkingthings.com.

Die Figuren von Paper Bobbleheads auf dem Messestand in Frankfurt.

“recycled shadow” aus Zeitungen

21. August 2011

Mit alten Zeitungen lässt sich mehr anfangen als sie nur ins Altpapier zu entsorgen. Das spanische Architektur-Kollektiv Meva faltete aus dem Zeitungspapier hunderte Windräder, die zumindest temporär einen ansehnlichen Sonnenschutz ergeben und schöne Schattenspiele erzeugen. Das Blog Designboom zeigt das Projekt in einer Fotoreihe.

Lesezeichen-Ecke

20. August 2011

Eine schöne Alternative zu klassischen Lesezeichen sind die “Page Corner Bookmarks”, die Natalia Heilke in ihrem Blog vorstellt – mit detaillierter Foto-Anleitung zum Nachbasteln.

(via PapertoyMonsters)

Mit Roboterhänden kann man auch Flieger falten…

1. April 2011

Eigentlich soll das “da Vinci Surgical System” in Kliniken beim Operieren helfen. Ein geschickter Chirurg kann aber auch winzige Papierflieger mit den steuerbaren Armen falten, wie dieses Video beweist. Die Spielerei dürfte eine schöne Übung für angehende Operateure sein…

(via Engadget)

Ausstellung “Papier in Bewegung!”

27. Februar 2011

Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen bei Saarbrücken zeigt vom 5. März bis 1. Mai 2011 Arbeiten des Bremer Künstlers Walter Ruffler, der für seine Papiermaschinen bekannt ist.

In der Ankündigung des Museums heißt es: “Neben der verbreiteten Kurbelmechanik gibt es auch Modelle, die mit Sand, Druckluft oder speziellen Zugmechanismen betrieben werden. (…)
Neben den von Walter Ruffler gefertigten Modellen gewährt die Ausstellung auch Einblicke über historische Papierskulpturen sowie zeitgenössische Modelle aus aller Welt, einschließlich der Pop-up-Buchkunst.”

Mehr Infos auf der Museumsseite.

Papertoy Monsters (Update)

16. Januar 2011

Titelbild von "Papertoy Monsters" Dieses Buch stand schon auf meiner Weihnachtswunschliste: Papertoy Monsters, ein Sammelband, in dem Brian Castleforte 50 Modelle verschiedener Papierkünstler zum Basteln zusammengetragen hat.

Alle Bögen sind vorgestanzt, das teure Ausdrucken und lästige Ausschneiden entfällt. Man benötigt also nur noch Klebstoff zum Basteln. Beim derzeit günstigen Umrechnungskurs beträgt der deutsche Preis momentan 12,50 Euro – macht gerade mal 25 Cent pro Modell. Wer sich seine Bastelbögen im Web zusammensucht und selbst druckt, zahlt für die Tinte auf jeden Fall mehr.

Was uns so an liebenswerten Monstern in diesem Buch erwartet, zeigen diese Beispielfotos ganz anschaulich. Ein Übersichtsposter mit allen 50 Kreaturen hat der Herausgeber in seinem Blog veröffentlicht.

(Update:) Nachdem ich mich vor drei Tagen noch beschwert habe, das Buch sei bei Amazon als “versandfertig in zwei bis vier Wochen” gelistet, brachte mir heute der Paketbote mein Exemplar. Eigentlich hätte ich drei bestellen sollen: Eines zum Basteln, eines zum Aufheben und eines zum Verschenken. Denn die Modelle sind ausgesprochen schön, witzig, skurril, schräg. Das untere Foto zeigt drei Exemplare aus dem Buch.

Tatsächlich sind die Modelle vorgestanzt, sollten aber trotzdem mit einer spitzen Schere leicht nachbearbeitet werden. In welcher Reihenfolge geklebt werden muss, ist in Zahlen angegeben. Selbst wer kein Englisch lesen kann, dürfte also keine Probleme mit dem Zusammenbau haben. Obwohl nur jeweils aus einem Bogen bestehend, erfordern viele Modelle Übung und Fingerspitzengefühl. Für (ganz) kleine Kinder sind die meisten Bögen eher nicht geeignet, allen anderen aber sehr empfohlen!

Drei Modelle aus dem Buch "Papertoy Monsters"

Placemaking in Realstadt

3. Oktober 2010

Gerade heute in der Ausstellung “Realstadt” im Kraftwerk Mitte, Berlin, gesehen:



“Realstadt” zeigt Architektur- und Stadtmodelle, darunter auch diese drei schönen Papierarbeiten, die ursprünglich für “Placemaking – Die Migration der Räume” entstanden sind (von Stefanie Bürkle, 2009) – eine herrliche Spielerei zwischen Fläche und Raum!






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