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“Push Paper”: Dreißig Portraits

15. September 2011

Das Material Papier erfreut sich auch in Zeiten der Digitalisierung anhaltend großer Beliebheit. Künstler nutzen es auf vielfältige Weisen, wie der frisch erschienene Sammelband “Push Paper” beweist: In ihm ist vom Scherenschnitt über Pop-Ups, Collagen und Skulpturen bis hin zu abstrakten Installationen nahezu jede künstlerische Technik vertreten, die sich mit dem Werkstoff umsetzen lässt. Die Arbeiten von dreißig Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt stellt der Band vor. Dazu zählen auch die Papertoys von Matt Hawkins und Shin Tanaka sowie Papierautomaten von Rob Ives und Keisuke Saka.

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Lebhaftes Papier

14. September 2011

Zur Belebung von Architekturmodellen gibt es jetzt eine Alternative zu Plastikfiguren: Die kleinen Szenen aus Karton der japanischen Firma Terada Mokei. Alle Elemente im Maßstab 1:100 lassen sich aus Bögen herauslösen und mit einfachen Knicken in ihre dreidimensionale Form bringen. Obwohl nur aus schlichtem Karton, lassen die schattenhaften Figuren ein überraschend lebendiges Bild entstehen.

Motive wie ein komplettes Orchester oder der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten deuten an, dass man wohl nicht nur mit Architekten als Käufer rechnet. Leider sind die Bögen mit je 1500 Yen (etwa 14 Euro) nicht ganz billig…
(via Boingboing.net)


Dreidimensionale Grüße

6. September 2011

Jens Gollnow. Quelle: Gollnow Paper Creations

Wäre Jens Gollnow seinem Studienfach treu geblieben, würde der Objektdesigner heute vielleicht Möbel oder Kunst ab Bau entwerfen. Doch schon während der Ausbildung wurde Gollnow klar, dass seine bevorzugten Werkstoffe Papier und Karton sein würden. Konsequenterweise war seine Diplomarbeit denn auch ein Papiermodell.

Seit seinen ersten 3D-Grußkarten 1993 nimmt Gollnow grundsätzlich alle Aufgaben selbst in die Hand: Er entwirft die Konstruktionen, malt die Motive als Aquarelle und gibt die fertigen Entwürfe dann im eigenen Verlag “Gollnow Paper Creations” heraus. Produziert wird ausschließlich in Deutschland, konfektioniert in der Dortmunder Behindertenwerkstatt Gottessegen.
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Nicken statt winken

29. August 2011

Am letzten Wochenende auf der Frankfurter Messe “Tendence” zu sehen: die Paper Bobbleheads. Diese Figuren sind aus Karton vorgestanzt und werden einfach zusammengesteckt.

Eine Miniatur-Solarzelle treibt ihren Mechanismus an, der die Figuren beständig nicken lässt – vergleichbar mit den japanischen Winke-Katzen, deren linker Arm beständig auf und ab wippt. Wen das auf Dauer nervt, der kann in diesem Fall einfach die Zelle abdecken…

Sechs Figuren gibt es bereits, weitere sollen in Kürze folgen, waren zur Messe aber noch nicht lieferbar. Zu kaufen gibt es den Bausatz inklusive Solarzelle für 15 Euro u.a. bei walkingthings.com.

Die Figuren von Paper Bobbleheads auf dem Messestand in Frankfurt.

“recycled shadow” aus Zeitungen

21. August 2011

Mit alten Zeitungen lässt sich mehr anfangen als sie nur ins Altpapier zu entsorgen. Das spanische Architektur-Kollektiv Meva faltete aus dem Zeitungspapier hunderte Windräder, die zumindest temporär einen ansehnlichen Sonnenschutz ergeben und schöne Schattenspiele erzeugen. Das Blog Designboom zeigt das Projekt in einer Fotoreihe.

Lesezeichen-Ecke

20. August 2011

Eine schöne Alternative zu klassischen Lesezeichen sind die “Page Corner Bookmarks”, die Natalia Heilke in ihrem Blog vorstellt – mit detaillierter Foto-Anleitung zum Nachbasteln.

(via PapertoyMonsters)

Mit Roboterhänden kann man auch Flieger falten…

1. April 2011

Eigentlich soll das “da Vinci Surgical System” in Kliniken beim Operieren helfen. Ein geschickter Chirurg kann aber auch winzige Papierflieger mit den steuerbaren Armen falten, wie dieses Video beweist. Die Spielerei dürfte eine schöne Übung für angehende Operateure sein…

(via Engadget)

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