Top

“Push Paper”: Dreißig Portraits

15. September 2011

Das Material Papier erfreut sich auch in Zeiten der Digitalisierung anhaltend großer Beliebheit. Künstler nutzen es auf vielfältige Weisen, wie der frisch erschienene Sammelband “Push Paper” beweist: In ihm ist vom Scherenschnitt über Pop-Ups, Collagen und Skulpturen bis hin zu abstrakten Installationen nahezu jede künstlerische Technik vertreten, die sich mit dem Werkstoff umsetzen lässt. Die Arbeiten von dreißig Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt stellt der Band vor. Dazu zählen auch die Papertoys von Matt Hawkins und Shin Tanaka sowie Papierautomaten von Rob Ives und Keisuke Saka.

Lesen

Dreidimensionale Grüße

6. September 2011

Jens Gollnow. Quelle: Gollnow Paper Creations

Wäre Jens Gollnow seinem Studienfach treu geblieben, würde der Objektdesigner heute vielleicht Möbel oder Kunst ab Bau entwerfen. Doch schon während der Ausbildung wurde Gollnow klar, dass seine bevorzugten Werkstoffe Papier und Karton sein würden. Konsequenterweise war seine Diplomarbeit denn auch ein Papiermodell.

Seit seinen ersten 3D-Grußkarten 1993 nimmt Gollnow grundsätzlich alle Aufgaben selbst in die Hand: Er entwirft die Konstruktionen, malt die Motive als Aquarelle und gibt die fertigen Entwürfe dann im eigenen Verlag “Gollnow Paper Creations” heraus. Produziert wird ausschließlich in Deutschland, konfektioniert in der Dortmunder Behindertenwerkstatt Gottessegen.
Lesen

Pop-up-Ausstellung “Hauptsache, es klappt!”

22. August 2011

Wen es dieser Tage in den Raum Dortmund/Recklinghausen verschlägt, der sollte einen kleinen Abstecher nach Waltrop erwägen: Noch bis Monatsende zeigt das Westfälische Landesmuseum in seinem “Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg” eine Ausstellung mit einhundert Pop-up-Büchern. Dem Ort angemessen gibt es ausschließlich Pop-ups mit Schiffsmodellen zu sehen. Alle Infos zur Ausstellung gibt es hier auf der Museumsseite.

Pop-ups made in Germany

20. Juli 2011

Im Februar 2010 habe ich in diesem Blog schon einmal Pop-ups des Dortmunder Designers Peter Dahmen vorgestellt. Der Beitrag endete mit der Ankündigung, die Entwürfe werde man demnächst als Karten kaufen können. Die Produktion der betreffenden Pop-ups verzögerte sich aber bis jetzt immer wieder. Dazu vielleicht mehr, wenn die Arbeiten tatsächlich erscheinen. In der Zwischenzeit sind aber andere Pop-ups aus Dahmens Werkstatt verlegt worden, über deren Entstehung der folgende Beitrag berichtet. Lesen

“A Christmas Carol”: Pop-Up nach Charles Dickens

8. November 2010

Püntlich vor Weihnachten legt der Maler und Designer Chuck Fischer ein neues Pop-Up-Buch vor. Zusammen mit dem Papierkonstrukteur Bruce Foster hat er sich der Erzählung “A Christmas Carol” (“Der Weihnachtsabend”) von Charles Dickens angenommen.

Dickens schrieb die Geschichte 1843, um auf die Not der Armen in der britischen Gesellschaft aufmerksam zu machen. Darin erscheint dem so reichen wie geizigen Ebenezer Scrooge am Heiligen Abend der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, um ihn zu einem besseren Leben zu bekehren. Weitere Geister führen Scrooge in seine Kindheit zurück, richten seinen Blick auf den ärmlich lebenden Schreiber Cratchit und dessen Familie sowie auf seinen Neffen und zeigen ihm schließlich seinen eigenen einsamen Tod. Der Ausblick läutert den Geizhals und macht ihn zu einem guten Menschen.

Diese in viele Sprachen übersetzte und mehrfach verfilmte Geschichte erlebt nun ihre “Wiederaufführung” als Pop-Up mit sechs schönen Doppelseiten.
Lesen

“Renaissance Art” Pop-Up Book erschienen

15. Oktober 2010

Titelbild des Buches "Renaissance Art Pop-Up Book" Im letzten Quartal, also in der Vorweihnachtszeit, macht der Buchhandel den größten Teil seines Jahresumsatzes. Pop-up-Bücher als beliebte Geschenke erscheinen bevorzugt zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes. Die schönsten Neuerscheinungen 2010 sollen hier in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Den Anfang macht das gerade in englischer Sprache erschienene Renaissance Art Pop-Up Book. Das nur in englischer Sprache erhältliche Buch versucht sich an einem Überblick über die Entwicklungen in Kultur und Technik des 15. und 16. Jahrhunderts – auf gerade einmal sechs Doppelseiten kein leichtes Unterfangen. Lesen

Pop-Up von Benjamin Lacombe

17. September 2010

Dieses Video macht neugierig: Der französische Autor und Illustrator Benjamin Lacombe hat ein Pop-Up-Märchenbuch produziert. Leider erscheint es (noch?) nicht auf deutsch, in seinem Blog kündigt er für Anfang November die französische, spanische und italienische Ausgabe an. Darin versammelt er seine Interpretationen von insgesamt acht Kinderbuch-Klassikern.

Der Band Il était une fois ist bei Amazon bereits angekündigt, ein Preis steht zur Zeit noch nicht fest.

Nachtrag: Die italienische Fassung C’era una volta… Libro pop-up ist noch lieferbar…

Seiten: 1 2 Weiter
Bottom
Google Analytics Alternative