Pop-up-Ausstellung “Hauptsache, es klappt!”
22. August 2011
Wen es dieser Tage in den Raum Dortmund/Recklinghausen verschlägt, der sollte einen kleinen Abstecher nach Waltrop erwägen: Noch bis Monatsende zeigt das Westfälische Landesmuseum in seinem “Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg” eine Ausstellung mit einhundert Pop-up-Büchern. Dem Ort angemessen gibt es ausschließlich Pop-ups mit Schiffsmodellen zu sehen. Alle Infos zur Ausstellung gibt es hier auf der Museumsseite.
Pop-ups made in Germany
20. Juli 2011
Im Februar 2010 habe ich in diesem Blog schon einmal Pop-ups des Dortmunder Designers Peter Dahmen vorgestellt. Der Beitrag endete mit der Ankündigung, die Entwürfe werde man demnächst als Karten kaufen können. Die Produktion der betreffenden Pop-ups verzögerte sich aber bis jetzt immer wieder. Dazu vielleicht mehr, wenn die Arbeiten tatsächlich erscheinen. In der Zwischenzeit sind aber andere Pop-ups aus Dahmens Werkstatt verlegt worden, über deren Entstehung der folgende Beitrag berichtet. Lesen
“A Christmas Carol”: Pop-Up nach Charles Dickens
8. November 2010

Püntlich vor Weihnachten legt der Maler und Designer Chuck Fischer ein neues Pop-Up-Buch vor. Zusammen mit dem Papierkonstrukteur Bruce Foster hat er sich der Erzählung “A Christmas Carol” (“Der Weihnachtsabend”) von Charles Dickens angenommen.
Dickens schrieb die Geschichte 1843, um auf die Not der Armen in der britischen Gesellschaft aufmerksam zu machen. Darin erscheint dem so reichen wie geizigen Ebenezer Scrooge am Heiligen Abend der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, um ihn zu einem besseren Leben zu bekehren. Weitere Geister führen Scrooge in seine Kindheit zurück, richten seinen Blick auf den ärmlich lebenden Schreiber Cratchit und dessen Familie sowie auf seinen Neffen und zeigen ihm schließlich seinen eigenen einsamen Tod. Der Ausblick läutert den Geizhals und macht ihn zu einem guten Menschen.
Diese in viele Sprachen übersetzte und mehrfach verfilmte Geschichte erlebt nun ihre “Wiederaufführung” als Pop-Up mit sechs schönen Doppelseiten.
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“Renaissance Art” Pop-Up Book erschienen
15. Oktober 2010
Im letzten Quartal, also in der Vorweihnachtszeit, macht der Buchhandel den größten Teil seines Jahresumsatzes. Pop-up-Bücher als beliebte Geschenke erscheinen bevorzugt zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes. Die schönsten Neuerscheinungen 2010 sollen hier in den nächsten Wochen vorgestellt werden.
Den Anfang macht das gerade in englischer Sprache erschienene Renaissance Art Pop-Up Book. Das nur in englischer Sprache erhältliche Buch versucht sich an einem Überblick über die Entwicklungen in Kultur und Technik des 15. und 16. Jahrhunderts – auf gerade einmal sechs Doppelseiten kein leichtes Unterfangen. Lesen
Pop-Up von Benjamin Lacombe
17. September 2010
Dieses Video macht neugierig: Der französische Autor und Illustrator Benjamin Lacombe hat ein Pop-Up-Märchenbuch produziert. Leider erscheint es (noch?) nicht auf deutsch, in seinem Blog kündigt er für Anfang November die französische, spanische und italienische Ausgabe an. Darin versammelt er seine Interpretationen von insgesamt acht Kinderbuch-Klassikern.
Der Band Il était une fois ist bei Amazon bereits angekündigt, ein Preis steht zur Zeit noch nicht fest.
Nachtrag: Die italienische Fassung C’era una volta… Libro pop-up ist noch lieferbar…
Pop-up-Skulpturen von Peter Dahmen
20. Februar 2010
Die sechs Arbeiten, welche uns dieses Video zeigt, haben über lange Zeit nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen – sie sind immerhin schon zwanzig Jahre alt. Ihr Erbauer, der Dortmunder Grafikdesigner Peter Dahmen, stieß im Jahr 1989 auf das Thema, als er sich im dritten Semester seines Studiums im Fach Gestaltungslehre mit der Semesteraufgabe “Papier und Pappe dreidimensional” konfrontiert sah.
“In dieser Zeit habe ich etwa ein bis zwei Klappobjekte pro Woche entworfen und gebaut”, erinnert sich Dahmen; “damals hatte ich noch keinen Computer, und so sind alle Arbeiten nur mit Geodreieck, Lineal und Bleistift entstanden. Natürlich ist nicht jeder meiner Versuche auch geglückt – viele Ideen musste ich wieder verwerfen. Aber einige Pop-Ups sind richtig gut geworden.” Lesen
Pop-Up-Handbuch erschienen
21. Dezember 2009
Allen digitalen Welten zum Trotz (oder gar wegen ihnen?) scheint das gute alte Pop-up-Buch zur Zeit wieder in Mode zu kommen. Der Trend hat dem Verlagshaus Jacoby & Stuart Mut gemacht, in diesem Herbst “Das Pop-up-Handbuch” von David A. Carter und James Diaz in deutscher Sprache zu veröffentlichen.
Das Buch will “Basiswissen für angehende Pop-up-Künstler und Papieringenieure” vermitteln – ein Versprechen, dem es hundertprozentig gerecht wird. Das Standardwerk ist bereits zehn Jahre alt, war meines Wissens nach aber bisher nur als US-amerikanische Ausgabe erhältlich.
Carter und Diaz, die als bekannte Papieringenieure auf über hundert Buchprojekte zurückblicken können, beschreiben in ihrem Handbuch 43 grundlegende Falttechniken, Drehscheiben und Zuglaschen. Jedes Element wird mit einem knappen Text vorgestellt und ist als ausklappbare Figur im Buch enthalten. Lesen



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