Pappe zu Geld
5. Juli 2010Wenn wir der Wochenzeitung “Die Zeit” glauben wollen, dann sind in Berlin gerade Brillen aus Pappe der letzte Schrei. Mir als Berliner war das bisher unbekannt. Aber gut, ich bin auch kein Vertreter des “Berlin-Mitte-Style” und gehe selten “in einen angesagten Club” – jedenfalls würde “Die Zeit” meine bevorzugten Lokale wohl eher nicht dazu zählen.
Das besondere am neuen Produkt: Die Brille besteht aus nicht mehr als dem Papp-Gestell, das Modell “Sonnenbrille” kommt beispielsweise “ohne Gläser und ohne UV-Schutz” daher. Warum man sowas tragen sollte? Offenbar egal, kostet ja nur einen Euro.
Den Onlineshop unter Pappbrille.de, über den laut Wochenzeitung “Bestellungen aus ganz Deutschland” eingehen sollen, gibt es momentan noch gar nicht. Sollten die ersten begeisterten Käufer unserer Stadt aber tatsächlich Trendsetter sein, sieht das nach einer ebenso simplen wie ertragreichen Geschäftsidee aus…

Bild: Screenshot aus der Homepage
Der vermutlich kleinste Garten der Welt…
17. Mai 2010…passt in eine Postkarte und damit auch noch auf das kleinste Fensterbrett:
Dauerhaft sollte man das Grün aber wohl besser in eine stabile Schale umsiedeln.
Wer nicht selbst basteln mag: Die pflanzfertige Postkarte gibt es bei postcarden.com für umgerechnet 7,50 britische Pfund (ca. 8,70 Euro) plus Porto.
Pop-up-Skulpturen von Peter Dahmen
20. Februar 2010Die sechs Arbeiten, welche uns dieses Video zeigt, haben über lange Zeit nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen – sie sind immerhin schon zwanzig Jahre alt. Ihr Erbauer, der Dortmunder Grafikdesigner Peter Dahmen, stieß im Jahr 1989 auf das Thema, als er sich im dritten Semester seines Studiums im Fach Gestaltungslehre mit der Semesteraufgabe “Papier und Pappe dreidimensional” konfrontiert sah.
“In dieser Zeit habe ich etwa ein bis zwei Klappobjekte pro Woche entworfen und gebaut”, erinnert sich Dahmen; “damals hatte ich noch keinen Computer, und so sind alle Arbeiten nur mit Geodreieck, Lineal und Bleistift entstanden. Natürlich ist nicht jeder meiner Versuche auch geglückt – viele Ideen musste ich wieder verwerfen. Aber einige Pop-Ups sind richtig gut geworden.” Weiter lesen »
“Ferropapier” mit magnetischen Eigenschaften
9. Januar 2010
Der traditionelle Werkstoff Papier ist immer noch für Überraschungen gut: Mit Hilfe winziger Magnetpartikel haben ihm US-amerikanische Forscher neue Fähigkeiten verliehen. Setzt man das so genannte “Ferropapier” Magnetfeldern aus, lässt es sich verformen. Die Forscher wollen so Miniaturmaschinen von wenigen Tausendstel Millimetern Größe erschaffen. Weiter lesen »
Last-Minute-Basteln zu Weihnachten
22. Dezember 2009Hey, was kommt das wieder überaschend! Eben haben wir noch bei sommerlichen Temperaturen Eis geschleckt und plötzlich – förmlich über Nacht – liegt draußen Schnee! Und übermorgen ist auch schon Heiligabend. Dann müssen wir jetzt aber fix noch was saisonal Passendes basteln, z.B.
- den Santa auf dem Schlitten
- einen festlichen Weihnachtsbaum
- eine winterliche Figurenschar inklusive Rentieren
(auf den Fotos von links nach rechts zu sehen)

Entdeckt bei Pepakura.net / Canon Creative Park / Samantha Eynon
Pop-Up-Handbuch erschienen
21. Dezember 2009
Allen digitalen Welten zum Trotz (oder gar wegen ihnen?) scheint das gute alte Pop-up-Buch zur Zeit wieder in Mode zu kommen. Der Trend hat dem Verlagshaus Jacoby & Stuart Mut gemacht, in diesem Herbst “Das Pop-up-Handbuch” von David A. Carter und James Diaz in deutscher Sprache zu veröffentlichen.
Das Buch will “Basiswissen für angehende Pop-up-Künstler und Papieringenieure” vermitteln – ein Versprechen, dem es hundertprozentig gerecht wird. Das Standardwerk ist bereits zehn Jahre alt, war meines Wissens nach aber bisher nur als US-amerikanische Ausgabe erhältlich.
Carter und Diaz, die als bekannte Papieringenieure auf über hundert Buchprojekte zurückblicken können, beschreiben in ihrem Handbuch 43 grundlegende Falttechniken, Drehscheiben und Zuglaschen. Jedes Element wird mit einem knappen Text vorgestellt und ist als ausklappbare Figur im Buch enthalten. Weiter lesen »
Papierflieger: Wettbewerb und Ausstellung in Karlsruhe (Update)
15. Mai 2009
Das Badische Landesmusem veranstaltete am Sonntag, den 17.5.2009 von 14 bis 18 Uhr einen Papierfliegerwettbewerb auf dem Karlsruher Schlossplatz. Die Veranstaltung fand anlässlich der Ausstellung “Paläste, Panzer, Pop-up-Bücher – Papierwelten in 3D” statt. Weiter lesen »


















